C wie CeBIT

Im öffentlchen Alphabet der Informationstechnologen steht der Buchstabe C einmal im Jahr für das Akronym der weltweit größten  Messe für Informationstechnologie CeBIT. Als “Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation” öffnet sie in wenigen Tagen zum 25. Mal für eine große nationale und internationale Fan-Gemeinde in Hannover ihrer Pforten. Zur Zeit herrscht auf dem Messegelände eine Atmosphäre wie kurz vor Weihnachten. Jeder weiß um den jährlichen Termin und trotzdem wird die Zeit bis zum Messebeginn oftmals knapp. Mit großem zeitlichen und finanziellen Aufwand werden die Hallen, die einzelnen Präsentationsstände sowie das Außengelände hergerichtet. Nichts soll dem Zufall überlassen werden, um punktgenau am 01.März , 9 Uhr Unternehmen, Produkte und Dienstleistungen sowie präsentierende Mitarbeiter ins rechte Licht der Öffentlichkeit zu setzen. Wenn auch Apple und HP in diesem Jahr der CeBIT den Rücken kehren, so wird doch das Motto der Messe “Life and Work with the Cloud” (die Verarbeitung von Daten über große Netzwerke) viel neugieriges Fachpublikum anlocken. Man darf gespannt sein, ob die Marke von 334.000 Besuchern überschritten werden wird. Von Seiten der Messegeschäftsführung ist man zuversichtlich,  mit der 4-Säulen-Strategie zum einen ein schärferes  Profil gegenüber der Konkurrenz zu gewinnen und zum anderen dem Publikum mehr Orientierung zu geben. Während die Sparten “Pro” (Geschäftskunden), “Gov” (öffentliche Hand) und “Lab” (Forschung) eher Branchenkundige anziehen werden, zielt die Sparte “Life” auf den Privatnutzer. Ich kann mir vorstellen, dass besonders in diesem Bereich am Abend eines jeden Messetages die Aussteller mit trockenem Mund und heiserer Stimme und die Besucher, zwar mit Blasen an den Füßen aber glücklich mit überquellenden Tüten und Beuteln, ermattet auf die Stühle sinken werden. Vielleicht macht ja all das zusammen auch die gewisse Magie dieser Messe-Tage aus.  Wir von Konzept 4 werden sowohl dienstleistend als auch Gäste der CeBIT sein. So wird uns also ein spannender Blick vor und hinter die Kulissen dieses faszinierenden Messe-Events möglich. Wir hoffen,  mit vielen neuen Eindrücken,  spannenden Anregungen, interessanten Kontakten und Begegnungen von der CeBIT zurück zu kehren , um den daraus gewonnenen Extrakt in unser tägliches Geschäft zum Nutzen unserer Kunden einfliessen lassen zu können. Darum salve cebit

Kluge Köpfe braucht das Land

Interessante Nachrichten erreichen uns dieser Tage aus dem Bereich universitärer Bildung und Forschung. Google will in Berlin ein wissenschaftliches Institut aufbauen, das die Zukunft des Internets erforscht. Dabei will das amerikanische Unternehmen mit führenden akademischen Institutionen zusammenarbeiten. Erforscht werden sollen “internet-basierte Innovationen, politische Rahmenbedingungen sowie die damit verbundenen rechtlichen Aspekte”. Ein Schelm, wer sich Arges bei diesem Ansinnen denkt. Wenn abgucken, dann wenigstens richtig. Zum Beispiel von Hasso Plattner, einem der Gründer von SAP.  Mit privatem Vermögen in Höhe von insgesamt 200 Mio.Euro gründete er 1998  das “Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik”  in Potsdam. Eng an die Universität Potsdam angelehnt,  hat der Stifter ein universitäres Exzellenzzentrum geschaffen, das eng mit der Wirtschaft zusammenarbeitet und seine Ausbildung und Forschung an dem tatsächlichen Bedarf in der IT-Branche ausgerichtet hat. Nun haben Studenten der  HPI School of Design Thinking einen neuen mobilen Handydienst, der Nachrichten aus sozialen Netzwerken und E-Mails als personalisiertes Radio für unterwegs hörbar macht, prototypisch entwickelt. und vor wenigen Tagen der Öffentlichkeit vorgestellt. Social Sounds ermöglicht es, auf einer integrierten Plattform – von den Studenten “T-Hub” genannt – Nachrichten, E-Mails und Statusmeldungen aus verschiedenen Kanälen zusammenzuführen und sich diese von überall aus über eine persönliche Hotline auf dem Handy anzuhören. Durch die persönliche Konfiguration der Plattform können die Inhalte jederzeit individuell angepasst werden, z.B. aus welchen sozialen Netzwerken welche Inhalte abgerufen, welche E-Mails vorgelesen oder von welchen Personen Informationen empfangen werden sollen. Wirklich innovativ dabei ist die Möglichkeit, ein von dem Nutzer selbst bestimmtes Stimmprofil anzulegen, so dass Nachrichten nicht mit einer fremd klingenden Computerstimme vorgelesen werden, sondern mit einer natürlichen und vertrauten.  Alles in allem vielleicht wenig  spektakulär. Aber vielfach wird über dem Gebrauch von Smartphone und iPad, von Facebook und Twitter vergessen, dass es ohne fachlich und persönlich ambitionierte und kostenintensive wissenschaftliche Forschung keine wirklichen Innovationen auf dem Gebiet der Informations-Technologien geben kann. Ich würde mich nicht wundern, wenn Hasso Plattner bereits jetzt ungeduldig nach einem Mark Zuckerberg unter “seinen” Studenten Ausschau hält.

Im Browserdschungel tut sich etwas

browserdschungel

Keine Frage: Lange Zeit war der Internet Explorer der meistgenutzte Browser. Für Webseitenbesitzer, -anbieter, und -programmierer bedeutete dies: Webseiten und deren Darstellung stimmte man insbesondere auf den Internet Explorer von Microsoft ab. Denn ein zu berücksichtigender Fakt war und ist: Eine Website kann je nach Komplexitätsgrad und Art der Programmierung in verschiedenen Browsern unterschiedlich erscheinen – jeder Browser ist anders programmiert.

Die Zeiten der Vorherrschaft sind nun vorbei. Schon länger zeigte das Browserangebot eine steigende Vielfalt. Internet Explorer, Mozilla Firefox, Safari, Opera, Chrome….Manche empfinden das Angebot inzwischen als ebenso undurchsichtig wie einen Dschungel.

Die neuen Zahlen von StatCounter bieten Orientierung, denn der Dienstleister wertet monatlich rund 15 Milliarden Seitenaufrufe weltweit aus.

Wachstumsfreude bei neuen Browsern.

In Europa hat der Browser Firefox mittlerweile den Internet Explorer übertrumpft: 38,11 Prozent aller Webseitenaufrufe kamen im Dezember vom Mozilla-Browser, während der Internet Explorer mit nur noch 37,52 Prozent auf Platz zwei zurückfiel. Aufatmen ist allerdings auch für Firefox fehl am Platz: Schon drängen neue Browsergewächse ans Licht. Chrome etwa, der Google-Browser. Er hat europa- und weltweit zwischen 14 und 15 Prozent Marktanteil erobert und damit fast eine Verdreifachung innerhalb eines Jahres erzielt.

Und welche Vorlieben haben die Deutschen?

Deutschland ist nach den Zahlen von StatCounter mit mehr als 60 Prozent Firefox besonders zugetan, während der Internet Explorer bereits an der 20-Prozent-Marke kämpft. Chrome weist hier nur 8 Prozent Marktanteil auf.

Wie geht es weiter? Um Heraklit zu zitieren: Nichts ist beständiger als der Wandel. Die Browserevolution wird voranschreiten und man sollte sie daher unbedingt im Blick behalten. Trotz aller Veränderung sollte Ihre Website schließlich in den aktuell wichtigsten Browsern bestmöglich dargestellt werden. Lassen Sie also Ihren Web-Auftritt von uns prüfen! Wir zeigen Ihnen gern Optimierungspotenziale auf.

Die Vision des Monsieur Breton

Darf ich Ihnen Monsieur Thierry Breton vorstellen? Er ist Chef eines international agierenden Anbieters von IT-Dienstleistungen, mit Unternehmenssitz in Paris, dessen 49.000 Mitarbeiter in 40 Ländern einen Jahresumsatz  von 5,1 Mrd.Euro erwirtschaften. Schon als Chef der France Telecom hatte Monsieur Breton mit Datenströmen zu tun,. Doch nun als CEO von Atos Origin untersuchte er die Datenströme seines Unternehmens genauer und erkannte die Gefahr explodierender Datenmengen.  Insbesondere das E-Mail-Aufkommen seiner Mitarbeiter bereitete ihm Sorge. Denn er stellte fest, dass sein Management  allein auf der Suche nach Informationen fünf bis 20 Stunden pro Woche damit beschäftigt war, E-Mails zu schreiben und zu beantworten. Und befand, dass das E-Mail-Aufkommen im Unternehmen nicht mehr wirtschaftlich zu bewältigen sei. Da hatte Monsieur Breton eine Vision:

Wie die Umweltbelastung so sollte auch die Informationsüberflutung reduziert werden. Und machte sich sogleich ans Werk. Er beschloss, das Austauschen von E-Mails  innerhalb der Mitarbeiterschaft in den nächsten drei Jahren einzustellen. Dafür gebot er, künftig verstärkt Collaboration-und Community-Plattformen zum Ideenaustausch zu nutzen.  Und er hatte auch einen Namen für die neue Art von Kommunikation. Er nannte sie “Social Business Solutions”, die auf Collaboration-Technologien basieren. Nach ersten Erkenntnissen reduziert sich durch diese Vorgehenweise  das E-Mail-Aufkommen tatsächlich um 10 bis 20 Prozent.
Wenn ich es mir recht überlege, war Monsieur Bretons Vision die Weiterentwicklung vom Mailing zum Posting.