Soziale Vernetzung in Unternehmen: Face to Face mit der Geschäftsleitung

Soziale VernetzungWie kommunizieren Sie in Ihrem Unternehmen? Der Idealfall: Formell und informell sollte es möglich sein, sich über alle Hierarchieebenen hinweg auszutauschen. So haben alle die gleiche Chance, Unklarheiten auszumerzen oder auch einmal ihre Meinung äußern zu können. Zwar hat die Führungsebene noch alle Fäden in der Hand, doch nehmen sie die Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter zumindest teilweise ernster. Das Stichwort heißt hier: Dialog.  Weiterlesen

Gruppendynamik – eine Illusion von Konsens

GruppendenkenJeder von uns stand bestimmt schon einmal mit vielen anderen Personen an einer Haltestelle und hat darauf gewartet, dass der Bus kommt. Keiner schaut den anderen so richtig an, Blickkontakte werden vermieden – man steht dort isoliert von seinen Mitmenschen. Doch wenn der Bus einmal nicht kommt, fängt man an mit den anderen Wartenden zu reden und nach einer Lösung für das Problem zu suchen: Durch das unvorhersehbare Ereignis ist das soziale Aggregat zu einer sozialen Gruppe geworden.
In alltäglichen Situationen gehören wir verschiedenen sozialen Gruppen an. Zum Beispiel in der Firma, wo wir in verschiedensten Projektgruppen miteinander arbeiten oder auch nach Feierabend, wenn wir innerhalb des Freundeskreises als Gruppe ausgehen.
Oftmals gehören wir sogar mehreren Gruppen gleichzeitig an – manchen mehr und manchen weniger. Denn durch Gruppen können unsere Bedürfnisse, wie zum Beispiel Statuszuwachs oder sozialer Vergleich, befriedigt werden. Weiterlesen

Rationale Entscheidungsfindung: Eine Idealvorstellung

EntscheidungsfindungJeden Tag stehen wir vor vielen Entscheidungen, die wir fällen müssen: Was ziehe ich heute an? Esse ich lieber ein Brötchen oder Müsli zum Frühstück? Welchen Film schaue ich mir im Fernsehen an?
Wäre es dabei nicht schön, wenn wir immer diejenige Alternative wählen, die für uns den größten Nutzen mit sich bringt? Dazu müssten wir lediglich durchweg rational denken und handeln.
Diese Prämisse setzen sich auch einige BWL-Modelle in Punkto Entscheidungsfindung: Entschlüsse in Unternehmen sind im Grunde genommen nichts anderes als unsere alltäglichen Schwierigkeiten, die bestmögliche Alternative zu wählen. Betriebe möchten dabei nur nicht ihren Nutzen, sondern ihren Gewinn maximieren. Weiterlesen

Den Bürger an Großprojekten beteiligen!

Vor zwei Jahren wählte die Gesellschaft für deutsche Sprache „Wutbürger“ zum Wort des Jahres. Dieses Wort stehe für die Empörung in der Bevölkerung, „dass politische Entscheidungen über ihren Kopf hinweg getroffen werden“. Exemplarisch dafür ist Stuttgart 21, aber auch die alljährlich stattfindenden Demonstrationen am Rande der Castor-Transporte zeigen diese Aufruhr innerhalb der Gesellschaft.

Franz Walter, Demokratieforscher und Redakteur beim SPIEGEL Online, betont die andauernde und ebenfalls zukünftige Bedeutung der Wutbürger: „Engagierte Bürger werden in den nächsten Jahren ein bleibendes Sozialphänomen darstellen. Denn sie sind protesterfahren, sind hoch qualifiziert und kompetent. Sie (…) haben mittlerweile als “junge Alte” reichlich Zeit -und sie vertreten handfeste, eigene Interessen. Eben das verleiht diesen Bewegungen ihre Schlagkraft.“

Aus diesen Annahmen ergibt sich zusätzlich die Frage, ob es den Protestierenden um Eigennutz und Verhinderung persönlicher Nachteile oder um die Verbesserung der Bürgerbeteiligung und Kritik an der deutschen Demokratie geht. Weiterlesen